Geschäftsbeziehungen mit China · Ein Angebot der DCW

Wenn die Zusammenarbeit mit Ihrem China-Partner stockt.

Nachrichten bleiben unbeantwortet, Zusagen widersprechen sich oder neue Forderungen blockieren das Geschäft? Die Deutsch-Chinesische Wirtschaftskanzlei hilft, die Situation einzuordnen, Interessen zu klären und die nächsten Schritte abzustimmen.

Für Unternehmen mit festgefahrenen Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und China.

Beleuchtete Anshun-Brücke in Chengdu am Abend
Kommunikation klären. Interessen verstehen. Vorgehen abstimmen.
Rechtsanwalt Stefan Kasparek

Stefan Kasparek

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

Sebastian Trimpl

Sebastian Trimpl

Wirtschaftliche Einordnung
China-Koordination

Anwaltliche Beratung durch Rechtsanwälte Kasparek & Kollegen, wirtschaftliche Einordnung und China-Koordination durch Sebastian Trimpl. Soweit erforderlich und beauftragt, werden chinesische Partneranwälte einbezogen.

Ergänzende wirtschaftliche Leistungen der CDC – China Debt Consulting GmbH werden gesondert vereinbart.

Das DCW-Team kennenlernen

Früh klären, bevor der Konflikt eskaliert

Nicht jeder Konflikt beginnt mit einem offenen Streit.

Erst ändern sich die Antworten, dann werden Termine unklar. Auf einmal ist nicht mehr eindeutig, wer entscheidet und welche Zusage noch gilt. Solche Veränderungen sollten Sie im Zusammenhang betrachten, statt jede Verzögerung einzeln zu erklären.

Erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Grundlage des deutsch-chinesischen Geschäfts. Diese Seite konzentriert sich auf Schwierigkeiten, ohne sie zum Normalfall zu erklären. Entscheidend ist, was in Ihrer konkreten Geschäftsbeziehung anders geworden ist.

Warnsignale in der Zusammenarbeit

Welche Veränderungen fallen Ihnen auf?

Die folgenden Anzeichen sind mögliche Anlässe für eine genauere Einordnung. Sie beweisen weder eine Krise noch eine bestimmte Absicht.

  • Antworten bleiben aus, obwohl Nachrichten gelesen werden.
  • Ansprechpartner geben widersprüchliche Informationen.
  • Produktionsstand und Entscheidungen bleiben undurchsichtig.
  • Zusagen und Termine verschieben sich wiederholt.
  • Beide Seiten verstehen Absprachen unterschiedlich.
  • Neue Zuständigkeiten oder Prioritäten verändern die Zusammenarbeit.
  • Preise, Spezifikationen oder Zahlungsbedingungen sollen sich plötzlich ändern.

Was Sie jetzt tun können.

Schaffen Sie eine gemeinsame Tatsachengrundlage, bevor neue Zusagen oder weitere Maßnahmen den Konflikt verschärfen.

Jetzt vorbereiten

  • Kommunikation und Vereinbarungen sichernE-Mails, WeChat-Verläufe, Verträge und Gesprächsnotizen zusammenstellen. Zusagen mit Datum und Ansprechpartner erfassen.
  • Fakten von Vermutungen trennenFesthalten, was tatsächlich passiert ist und welche Informationen noch fehlen. Mögliche Ursachen zunächst als Hypothesen behandeln.
  • Beteiligte und Interessen klärenAnsprechpartner, Entscheidungsträger und betroffene Teams benennen. Das gewünschte Ergebnis möglichst konkret beschreiben.
  • Nächste Schritte abstimmenEine sachliche, bei Bedarf zweisprachige Ansprache vorbereiten. Offene Leistungen, Termine und Prüfungsbedarf übersichtlich benennen.

Nicht einfach weiterlaufen lassen

  • Nicht jede Verzögerung kulturell erklärenOrganisatorische, wirtschaftliche und persönliche Faktoren getrennt betrachten.
  • Keine neuen Risiken ungeprüft eingehenZusätzliche Zahlungen, Lieferungen oder Änderungen nicht allein auf unverbindliche Zusagen stützen.
  • Keine Drohungen ohne klares ZielEine Eskalation sollte zu den Unterlagen, dem Auftrag und den wirtschaftlichen Interessen passen.
  • Bekannte Fristen nicht aus dem Blick verlierenKommunikation und Vermittlung ersetzen keine Prüfung rechtlich relevanter Fristen.

Unterstützung durch die DCW

Von widersprüchlichen Signalen zu einem klaren Vorgehen.

Nicht jeder Konflikt braucht sofort ein Verfahren. Zunächst klären wir mit Ihnen, welches Ziel erreichbar erscheint und welcher Auftrag dazu passt.

  • Ausgangslage und Interessen einordnen

    Kommunikation, Vereinbarungen und Verantwortlichkeiten zusammenführen. Klären, welche Informationen fehlen und welche wirtschaftlichen oder rechtlichen Fragen zu prüfen sind.

  • Gespräche und Verhandlungen vorbereiten

    Botschaften, Ansprechpartner und Ziele abstimmen. Die Kommunikation zwischen deutschen und chinesischen Beteiligten strukturiert begleiten.

  • Zusammenarbeit und Führungsprozesse klären

    Zuständigkeiten, Entscheidungswege und Erwartungen konkretisieren. Problembezogenes Coaching und wirtschaftliche Unterstützung können gesondert vereinbart werden.

  • Rechtliche Optionen und Schritte in China prüfen

    Vertragliche Rechte und Pflichten einordnen. Soweit erforderlich und beauftragt, chinesische Partneranwälte einbeziehen und das weitere Vorgehen koordinieren.

So beginnen wir.

Der Einstieg bleibt auf Ihre konkrete Situation begrenzt.

  1. Situation schildern

    Sie nennen die beteiligten Unternehmen, wesentliche Veränderungen und das gewünschte Ergebnis.

  2. Auftrag und Ergebnis vereinbaren

    Wir klären Unterlagen, Prüfungsbedarf und den Umfang einer möglichen Bearbeitung. Leistungen und Vergütung werden abgestimmt.

  3. Vereinbarte Schritte umsetzen

    Nach Beauftragung und Annahme beginnt die Bearbeitung. Weitere Maßnahmen und zusätzliche Fachleistungen werden gesondert abgestimmt.

Häufige Fragen zur Zusammenarbeit mit China.

Geht es hier um private Beziehungen oder um Unternehmen?

Diese Seite richtet sich an Unternehmen mit Schwierigkeiten in deutsch-chinesischen Geschäftsbeziehungen. Im Mittelpunkt stehen Zusammenarbeit, Kommunikation, Verantwortlichkeiten und mögliche wirtschaftliche oder rechtliche Folgen.

Ist eine verzögerte Antwort schon ein Warnsignal für eine Krise?

Eine einzelne verspätete Antwort reicht dafür nicht aus. Wichtiger sind Veränderungen gegenüber der bisherigen Zusammenarbeit, mehrere widersprüchliche Signale und die Auswirkungen auf konkrete Zusagen. Die Ursache muss anhand des Falls geklärt werden.

Kann eine abgebrochene Kommunikation wieder aufgenommen werden?

Eine abgestimmte Ansprache des richtigen Ansprechpartners kann ein sinnvoller Versuch sein. Ob sich der Austausch wiederherstellen lässt, hängt von den Beteiligten und dem Hintergrund des Konflikts ab.

Müssen sofort Anwälte in China eingeschaltet werden?

Das ist nicht in jedem Fall der erste Schritt. Zunächst sollten Situation, Unterlagen und Ziel geklärt werden. Sind anwaltliche Schritte nach chinesischem Recht erforderlich, wird die Einbeziehung chinesischer Partneranwälte mit Ihnen abgestimmt.

Kann eine laufende Geschäftsbeziehung erhalten bleiben?

Das kann ein Ziel des Auftrags sein. Ob Verhandlungen, Vermittlung oder eine geordnete Beendigung sinnvoller sind, hängt von den Interessen, Risiken und tatsächlichen Möglichkeiten ab. Eine bestimmte Lösung lässt sich nicht zusagen.

Welche Unterlagen helfen für die erste Einordnung?

Hilfreich sind eine kurze Chronologie, die beteiligten Unternehmen und Ansprechpartner, wesentliche Verträge sowie E-Mails oder Chatverläufe. Nennen Sie offene Beträge, ausstehende Leistungen und bekannte Fristen.

Wie beginnt die Zusammenarbeit?

Sie schildern die Situation und das gewünschte Ergebnis. Wir klären den möglichen Prüfungs- oder Unterstützungsauftrag und stimmen Umfang und Vergütung vor der weiteren Bearbeitung ab. Eine Anfrage allein begründet kein Mandat und keine Fristüberwachung.

Wissen & Hintergrund

Die Situation genauer verstehen.

Vertiefende Einordnung zu Kommunikationsveränderungen, Verantwortlichkeiten und unterschiedlichen Erwartungen.

Welche Situation möchten Sie klären?

Beschreiben Sie kurz, was sich in der Zusammenarbeit verändert hat, welches Ergebnis Sie erreichen möchten und welche Fristen bekannt sind. Wir klären zunächst den möglichen Auftrag.

Anfrage an die DCW

Deutsch-Chinesische Wirtschaftskanzlei
Rechtsanwälte Kasparek & Kollegen
Feichtmayrstr. 2 · 86316 Friedberg

Eine Anfrage allein begründet kein Mandat und keine Fristüberwachung. Bei laufenden Fristen warten Sie bitte nicht auf die Bearbeitung einer Onlineanfrage.